Schnelles Internet für Grabow und Kremmin

Grabow und Kremmin bekommen Vectoring

Grabow. Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom hat die Stadt Grabow und die Gemeinde Kremmin (mit den Ortsteilen Kremmin und Beckentin) in ihr Glasfaser-Ausbauprogramm 2016 aufgenommen. Davon werden rund 3000 Haushalte profitieren, die allesamt mit Hochgeschwindigkeits-Anschlüssen ausgestattet werden. Diese werden beim Herunterladen eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) erzielen und beim Heraufladen bis zu 40 MBit/s. Um die Bürgerinnen und Bürger besser versorgen zu können, plant die Telekom, fast fünf Kilometer Glasfaserleitungen neu zu verlegen und elf Schaltverteiler aufzubauen oder vorhandene Schaltverteiler zu erweitern. Die Kosten für den Ausbau trägt die Telekom. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

Stefan Sternberg, Bürgermeister der Stadt Grabow, sagt: „Die geplante Verbesserung der Versorgung ist ein wichtiger Baustein, um unsere Stadt zukunftsfähig und interessant für junge Leute zu gestalten. Auch für den Bereich der Wirtschaftsförderung ist dies ein wichtiger Standortfaktor“.

„Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und werden im vierten Quartal beendet sein, sodass noch vor dem Jahreswechsel unsere Kunden über superschnelle Internetanschlüsse verfügen werden“, sagt Torsten Freiberg, Regiomanager im Infrastrukturvertrieb der Telekom im Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Wie Kundinnen und Kunden an das schnellere Internet kommen

Die Kunden in Grabow und Kremmin, die von den neuen Geschwindigkeiten profitieren wollen, müssen selber aktiv werden und ihren Vertrag erweitern oder einen Neuvertrag mit der Telekom schließen: Dafür stehen die Mitarbeiter des Telekom Partner Shops Mobilfunk Krischke, Marktstraße 22, 19300 Grabow, gern zur Verfügung.

Darüber hinaus können sich interessierte Kunden auch über die Internetseite www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland und die Hotline 0800 330 3000 über Angebote und Ansprechpartner informieren.

Drei Schritte zum schnellen Internet

Die Telekom wird bis Ende 2016 die Zahl ihrer VDSL-Anschlüsse von 12 auf 24 Millionen erhöhen und außerdem das Tempo im VDSL-Netz beim Herunterladen auf maximal 100 MBit/s verdoppeln und beim Heraufladen von 10 auf 40 MBit/s sogar vervierfachen. Gerade das Heraufladen wird immer wichtiger. Die Menschen nutzen das Internet heute aktiv. Sie teilen ihre Texte, Fotos und Videos übers Netz.

Um das schnelle Internet zu realisieren, sind drei Schritte notwendig: Erstens, auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteilerkasten wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium der Welt. In Glasfaser können Daten in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden.

Zweitens, die Verteilerkästen werden so über das Ausbaugebiet verteilt, dass die Entfernung zwischen Kunde und Verteilerkasten möglichst gering ist. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am Verteilerkasten wohnt, desto höher ist die Geschwindigkeit seines Anschlusses. Er ist prall gefüllt mit hochmoderner Technik. In ihm wird das Signal vom Glasfaserkabel auf eine Kupferleitung übergeben.

Drittens, auf der Kupferleitung, die vom Verteilerkasten zum Kunden führt, kommt Vectoring-Technik zum Einsatz: Sie macht den Daten auf dem Kupferkabel Beine, denn sie beseitigt die elektromagnetischen Störsignale, die es zwischen Kupferleitungen gibt. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.

Deutsche Telekom AG