Aktuelles

Auf Entdeckungsreise durch die Griese Gegend

Angeregt durch die Ausschreibung zum Fotowettbewerb „GRAU ist faszinierend bunt“ des LEADER SüdWestMecklenburg entstand die Idee für den Fotoworkshop „Lieblingsorte in der Griese Gegend“, gefördert vom Kreisjugendring Ludwigslust – Parchim e.V. im Rahmen des Jugendforum 2017 (aus Mitteln des Bundesprogramm „Demokratie leben“). Ziel war es  Jugendlichen der Regionalen Schule Grabow eine Beteiligung an diesem Wettbewerb zu ermöglichen. Gleichzeitig sollten die Jugendlichen sich mit ihrer Heimat, der Griese Gegend, beschäftigen und durch den Fotoworkshop erste Erfahrungen mit der Fotokamera sammeln.

Der Workshop fand in der ersten Ferienwoche statt und wurde in Zusammenarbeit mit unserer Amtsjugendpflegerin, Teresa von Jan, durchgeführt. Für das fachliche Know how im Umgang mit der Fotokamera holten wir uns die Unterstützung von Lea Baack, einer talentierten jungen Frau aus Ludwigslust.  Am ersten Workshoptag beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Landstrich „Griese Gegend“. Im Internet recherchierten die Jugendlichen und ermittelten Dörfer und Städte der Griese Gegend, typische Merkmale und besondere Orte. Interessant war dabei woher der Name kommt. Es ist nicht ganz eindeutig, ob es vom griesen Sandboden oder von der grauen Arbeitskleidung der umherziehenden Erntehelfer in der Mitte des 19.Jahrhunderts abgeleitet wurde. Für die Schüler stand aber fest, diese Gegend ist einmalig.

Die Gruppe überlegte, an welchen Orten sie ihre Fotos machen können. Sie wollten die Griese (graue) Gegend bunt in Szene setzen.  Die Entscheidung fiel auf die Orte Malliß, Dömitz und Schmölen. Doch bevor es losgehen konnte, machten wir uns mit den unterschiedlichen Fotoapparaten vertraut und erste Aufnahmen auf dem Schulhof entstanden. Hierbei bekamen die Jugendlichen viele Erklärungen und Anregungen von Lea.

Der zweite Tag begann mit einer Krisensitzung. Aufgrund der schlechten Wetterlage überlegten wir, ob der Ausflug „ins Wasser“ fallen muss. Die Gruppe entschied sich einstimmig, passend zum Thema, für die Fahrt ins graue Nass. Mit einem Transporter vom Autohaus Giemsch ging die Fahrt über die Dörfer Dadow und Eldena zum Bergbau-Stollen Malliß. Während der Autofahrt tauschten wir uns über die Merkmale und Gegebenheiten des Landstrichs aus. Wir kamen durch ausgedehnte Kiefernwälder, gesäumt vom Heidekraut und großflächigen Wiesen und Äckern, die immer wieder unterbrochen wurden durch dahinfließende Gräben, Kanäle und der Elde. Versteckt im Wald fanden wir den „Marien Stollen“ in Malliß und es entstanden schöne Naturaufnahmen. Trotz Regen waren die Teilnehmer hochkonzentriert auf ihrer Entdeckungstour. In Dömitz erkundigten wir die Festungsanlage und den Elbdeich und anschließend wartete ein Mittagessen auf die jungen Fotografen. Auf Grund der Verzögerung am Morgen, hätte die Gruppe jetzt wieder nach Grabow fahren müssen. Doch die Jugendlichen wollten unbedingt noch nach Schmölen zu den Dünen, sodass die Reise weiterging. Beim Erklimmen der Wanderdünen entstanden zahlreiche Fotografien und viele Pfützen wurden erobert. Die Jugendlichen waren begeistert und es entstand auf der Rückfahrt der Plan, am Mittwoch Fotos in Grabow (Gebäude, Häuser und Türen) zu machen, damit die Teilnehmenden ihren Blick für das Detail schulen können.

Beim Auswerten der Bilder merkten die Jugendlichen, dass durch ein Bildbearbeitungsprogramm tolle Effekte erzielt werden können. Das wollten sie nun auch noch kennenlernen und so wurde kurzerhand der Workshop um einen Tag erweitert. Es entstanden viele hundert Bilder die gesichtet, aussortiert und bearbeitet werden mussten. Für alle Mitwirkenden war dieser Workshop eine ganz besondere Erfahrung. Nach den Ferien wird sich die Gruppe noch einmal treffen. Dann werden 3 Bilder für den Fotowettbewerb beim Landkreis eingereicht und weitere schöne Bilder für eine Ausstellung in Grabow vorbereitet. Ich möchte mich nochmal besonders dem Autohaus Giemsch und dem Kreisjugendring LWL-PCH bedanken. Durch Ihre Unterstützung wurde dieser kreative und spannende Workshop erst möglich. 

S.Wendt/ Schulsozialarbeit (ESF gefördert)

  

Pokal bleibt in diesem Jahr in Grabow

 Nachdem der Sieg im Drachenbootrennen der Schulen in den vergangenen Jahren meist an ein Team des Gymnasiums in Ludwigslust ging, dürfen sich in diesem Jahr die Mädchen und Jungen des Teams „Black Sailors“ von der Regionalen Schule Friedrich Rohr freuen. Denn mit zwei tollen Läufen und einer Gesamtzeit von 1:19:02 hatten sie am Ende mit mehr als 4 Zehntel Sekunden die Nase vorn und holten damit den Wanderpokal zurück nach Grabow.

Seit einigen Jahren organisiert der Kreissportbund gemeinsam mit dem Amtsjugendpfleger des Amtes Grabow das beliebte Drachenbootrennen der Schulen, an dem auch in diesem Jahr wieder 12 Mannschaften teilnahmen. Mehr geht auch nicht, wie Amtsjugendpflegerin Teresa von Jan verrät, denn bei 12 Läufen ist ein straffer Ablauf notwendig, um im Zeitplan zu bleiben. Von Stress oder Hektik war bei den Teilnehmern jedoch nichts zu spüren. Während am Bootssteg fleißige Hände dafür sorgten, dass alle Teams schnell und problemlos in aus den Booten kamen, herrschte entlang der Kaimauer ausgelassene Stimmung. Mit dem DJ- Team von Marco Dörrwand kam Goa-Stimmung auf, und der eine oder andere ließ sich sogar zu einem kleinen Tänzchen hinreißen. Diejenigen, die gerade nicht paddelten, feuerten die anderen Teams an oder ließen sich Cola und Würstchen schmecken.

Mit deutlich mehr Ernst ging es auf dem Wasser zu. Auch wenn eigentlich nur der Spaß zählte, blamieren wollte sich keiner. Und so wurden bereits im Vorlauf schon teilweise sehr gute Zeiten erzielt. Mit einer Vorlaufzeit von 39:16 sec. zeigten die „Black Sailors“, dass der Weg zum Treppchen nur an ihnen vorbei geht. Und auch im zweiten Lauf konnten sie an ihre tolle Vorlaufzeit anknüpfen und sicherten sich damit den Gesamtsieg vor dem „Radaudampfer“ vom Gymnasium Ludwigslust.

Als kleines Abschlussrennen außer Wertung stiegen alle anwesenden Lehrer und Schulsozialarbeiter gemeinsam in ein Boot und lieferten sich mit der „Party Flotte“ vom Gymnasium Ludwigslust ein wirklich packendes Rennen, dass die Schüler am Ende jedoch für sich entscheiden konnten.

Der diesjährige Spirit-Preis für besondere Sportlichkeit, Fairness und ein tolles Outfit ging in diesem Jahr an das Team „Flying Frogs“ vom Gymnasium Ludwigslust. Herzlichen Glückwunsch an alle!

Diana Ottoberg

Ergebnisse:

1.  Black Sailors              1:19:02       RS Grabow
2.  Radaudampfer           1:19:45       Gym LWL
3.  Hardrock Paddler        1:19:65       RS LWL
4.  Party Flotte                1:20:27       Gym LWL
5.  No Name                   1:20:61       Gym LWL
6.  Flying Frogs               1:20:77       Gym LWL
7.  Die Fuhrman’s            1:21:40       Gym LWL
8.  Jung wild and free      1:22:62       RS Grabow
9.  Die Schaumschläger    1:24:37       RS LWL
10. Die Invaliden Geister   1:29:40       RS LWL
11. Crazy Mushrooms       1:33:02       RS Grabow
12. Ninja Oertels              1:33:81       RS LWL

 Ein Video des TV-Schwerin findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=NIWjaRpZXqg

  

Barfuß zur Preisverleihung

Um die Medienkompetenz an der Schule zu fördern, planten und drehten die Jugendlichen der Friedrich - Rohr - Schule Grabow mit Unterstützung der Schulsozialarbeiterin Frau Wendt während des gesamten Schuljahres den Spielfilm "Typisch Caro" sowie zwei Trickfilme und reichten diese sowohl in Wismar als auch in Neubrandenburg für die Kinder- und Jugendfilmfeste ein. Und siehe da: in beiden Städten wurden die Filme der Regionalen Schule vorgeführt!

Am Freitag, 30. Juni hieß es dann für die jugendliche FilmCrew gemeinsam mit Frau Wiemer und Frau Wendt auf nach Wismar zum Kinderfilmfest "Nautilus".

Nach gemeinsamer Zugfahrt ging es zu Fuß weiter bis zum Medienbüro MV - und das bei strömendem Regen.

Doch selbst knöcheltiefe Pfützen konnten uns nicht die Laune verderben, zumal die Mitarbeitenden des Filmbüros so charmant waren, unsere völlig durchnässten Hosen und Schuhe einzusammeln und zu trocknen und uns mit warmen Decken auszustatten.

So kam es, dass der Preis für den selbstgedrehten Film "Typisch Caro" von sehr stolzen Jugendlichen barfuß und in warme Decken eingewickelt entgegengenommen wurde :)

Alles in allem ein Tag, über den noch lange erzählt und gelacht wurde - vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an das Filmbüro in Wismar, für die schnelle Unterstützung.

 

Kommunalpolitik verstehen
Gemeinsam mit dem Jugendrat Ludwigslust ist geplant, dass Planspiel „Ohne Jugend ist kein Staat zu machen“ der Friedrich – Ebert – Stiftung durchzuführen. Ziel eines solchen Planspieles ist es nicht nur, eigene Themen zu diskutieren und mit politischen Vertreter*innen ins Gespräch zu kommen, sondern auch die Abläufe in der Kommunalpolitik zu verstehen. Die Veranstaltung findet in Ludwigslust statt.

Folgender Ablauf ist geplant:

Mittwoch, 27.09., ab 16:30 Uhr - Vorstellung des Ablaufs und der Themen der Stadtvertretersitzung, anschließend Besuch der Stadtvertretersitzung

Freitag, 06.10., 8:30 – 13:30 Uhr - Seminartag zu Grundlagen der Kommunalpolitik

Samstag, 07.10., 10:00 – 15:30 Uhr - Seminartag mit Mitarbeit von Kommunalpolitiker*innen

Freitag, 13.10., ab 17:00 Uhr - Nachspielen der Sitzung


Für Rückfragen bzw. Anmeldung steht euch die Amtsjugendpflegerin Teresa von Jan (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gern zur Verfügung. 

  

 

Manege frei für die Eldenaer Kinder

Für 84 Kinder aus der Grundschule Eldena und der Kita „Eldespatzen“ hieß es am 28. und 29. Juni insgesamt dreimal „Manege frei!“

Der Projektzirkus Hein aus Jessen (Sachsen – Anhalt) gastierte in dieser Woche in der Gemeinde und probte fleißig mit den Kleinen für die Vorstellungen. Nach nur zwei Übungstagen musste das Programm stehen. Auch die Moderation wurde von den Kindern selbst gestaltet.

Zur Premiere am Mittwoch um 15 Uhr waren die Kinder schon etwas nervös, aber auf der Bühne merkte man ihnen das nicht an: was für tolle Zirkuskünstler und –künstlerinnen in den Kleinen stecken, bewiesen sie in einem fast zweistündigen Programm!

Professionell geschminkt und in bunten Kostümen präsentierten sie dem Publikum neben Clownerie, Feuerdarbietungen und Jonglage auch atemberaubende Akrobatik, Seiltanz und Zaubertricks. Selbst mit Tieren traten die Eldenaer Kinder auf: die Kleineren mit Ziegen und Tauben, die Größeren sogar mit einer riesigen Schlange.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Lehrerinnen der Grundschule sowie die Erzieherinnen der Kita „Eldespatzen“, an den Förderverein der Grundschule Eldena und an die Freiwillige Feuerwehr, die für das leibliche Wohl in der Pause sorgten. Vielen Dank auch allen Eltern, die einen Kuchen gebacken haben sowie allen Sponsoren, die dazu betrugen, dass diese großartige Projektwoche für alle Kinder finanzierbar war.

Dagmar Klüver, Vorsitzende Förderverein Grundschule

Teresa von Jan, Amtsjugendpflegerin