Es wird gepflanzt und gerichtet am Schützenhaus

Grabow. "Es ist ein weiterer bewegender Moment auf dem Weg zur Neueröffnung unseres Grabower Schützenhauses - das heutige Richtfest, aus dessen Anlass ich mich ganz besonders bei den bisher am Bau beteiligten Firmen bedanke möchte, die so gute Arbeit leisten, dass wir trotz einiger nachträglicher Auflagen immer noch im Zeitplan für den Bau stehen", so Bürgermeister Stefan Sternberg am 14. November auf dem Dach des neuen Anbaus am Grabower Schützenhaus. Traditionell mit Richtkrone, Richtspruch und dem Zerschmettern des Glases wurde der neue Teil des Hauses unter den Augen zahlreicher Handwerker und Gäste, darunter auch  Stadtvertreter, Mitarbeiter der Forstverwaltung sowie Vertreter der Grabower Schützenzunft, gerichtet.

 

 

 

 

 

 

Aus Anlass des Tages waren die Schützen nicht mit leeren Händen gekommen. Dank der finanziellen Zuwendung der beiden Hauptsponsoren Petra Moths und Klaus Lösche fanden zeitgleich zwei Ginkobäume vor dem Schützenhaus ihren Platz. "Unser Dank gilt aber auch Hilde Grams und ihrer Familie, allen Mitgliedern der Zunft, die sich ebenfalls an der Sammelaktion beteiligt haben sowie der Firma GLB, durch deren Unterstützung und fachliche Anleitung diese beiden Bäume heute hier gepflanzt werden können", fügt Zunfthauptmann Herrmann Steinkopff den Worten des Bürgermeisters Stefan Sternberg hinzu, der sich bei der Schützenzunft herzlichst für diese tolle Spende bedankte.

"Ginkobäume sind eine ganz alte und relativ seltene Baumart. Das macht sie für unseren Schützengarten so besonders, denn die nächsten Bäume dieser Art finden sich erst wieder in Perleberg. Daher hoffen wir natürlich, dass die beiden Bäume gut anwachsen und alle Grabower künftig ihre Freude daran haben werden.", so Steinkopff weiter. Natürlich blieb den beiden Hauptsponsoren das Recht der ersten Erdschaufel, mit der die Bäume eingepflanzt wurden, bevor dann auch Bürgermeister und Stadtvertretervorsteher sowie alle weiteren Gäste selbst Hand anlegen durften.

Beim anschließenden geselligen Beisammensein im "schon fast fertig sanierten Schützensaal", wie Sternberg ironisch hinzufügte, gab es auch Gelegenheit für die Gäste den Fortlauf der Sanierungsarbeiten im Inneren zu betrachten. So nutzten die Vertreter der Landesforst, die künftig als Hauptmieter einen Teil des Gebäudes nutzen werden,  die Gunst der Stunde, um schon einmal ihr neues Domizil in Augenschein zu nehmen. Diana Ottoberg