Fördermittelsegen für drei Gemeinden des Amtes

Minister Pegel zum Arbeitsbesuch im Amtsbereich

Grabow. Der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Christian Pegel übergab kürzlich dem Amt Grabow drei Zuwendungsbescheide für den Bau dreier neuer Buswartehallen sowie für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED.

Die Gemeinde Kremmin erhält einen Zuschuss in Höhe von 12.245,80 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßen- und Gehwegbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen. Es ist beabsichtigt, die Straßen- und Gehwegbeleuchtung in der Rosen-, Linden-, Sand- und Fliederstraße sowie am Grünen Weg und Am Sportplatz zu erneuern. Die vorhandenen 28 Quecksilberdampfleuchten werden durch 28 LED-Leuchten ersetzt. Auch zwei Stahlbetonmasten werden erneuert. Dadurch können jährlich rund 8.700 Kilowattstunden Strom und rund fünf Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

 

Zwei Zuwendungsbescheide für den Neubau von Buswartehallen gingen an die Gemeinden Eldena und Dambeck. Die Fördermittel werden nach der Förderrichtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Investitionen zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs im Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt.

Eine Buswartehalle soll mit einem Zuschuss in Höhe von 7.158 Euro in der Gemeinde Eldena, Ortslage Stuck, neu gebaut werden. Die vorhandene Buswartehalle ist mehr als 50 Jahre alt und in einem maroden Zustand. Sie befindet sich unmittelbar an der Landesstraße L 07, welche im Herbst erneuert und ausgebaut wurde. Die Gemeinde Eldena plant, im Nachgang zur Straßenbaumaßnahme die Bushaltestelle mit Buswartehaus zu erneuern. Diese soll Schulkinder und andere Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel bei schlechtem Wetter schützen.

Für den Neubau von zwei Buswartehallen erhält die Gemeinde Dambeck einen Zuschuss in Höhe von 14.796 Euro. Die vorhandenen Buswartehallen sind ebenfalls mehr als 50 Jahre alt und marode. Sie befinden sich an der Landesstraße L 081.

Alle Buswartehäuser werden barrierefrei gestaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung verbindet mit dieser Förderung die Erwartung, dass sich die Verkehrsinfrastruktur und somit der Öffentliche Personennahverkehr insgesamt nachhaltig verbessert. Dies ist nicht nur für alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner von Nutzen, sondern auch ein Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft in der Region. Moderne, leistungsfähige Verkehrswege und Anlagen sind eine wichtige Voraussetzung für lebenswerte Gemeinden und wirtschaftliche Entwicklung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben der Übergabe der Fördermittelbescheide nutzte Pegel seinen Aufenthalt in Grabow auch zu einem Arbeitsgespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Grabow. Dabei standen im Zusammenhang mit dem Projekt „Grabow 2020“ vor allem Objekte der Städtebauförderung im Interesse des Ministers. Außerdem besuchte er die Grabower Niederlassung der Reederei Laeisz, wo er sich über das Reedereigeschäft und die einzelnen Geschäftszweige des Unternehmens informierte.